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Sonder- und Gefahrenmelder

Gefahrenmelder dienen u. a. der Erkennung und Vorbeugung von Bränden, Wasser- und Gasschäden sowie zum Schutz vor Personenschäden. Gerade in sensiblen Bereichen sollten immer Gefahrenmelder installiert sein. Diese sind nicht nur im industriellen oder gewerblichen Bereich sinnvoll, sondern auch im eigenen Heim.

Gerade Brand- oder Wasserschäden können erhebliche Spuren und hohe finanzielle Aufwände verursachen, die selbst mit einer Hausratversicherung nicht in jedem Fall gedeckt werden können. Wenn dann noch das Eigentum Dritter betroffen ist, kann dies zusätzlich zu unangenehmen Haftungsfragen führen. Die meisten Gefahrenwarnanlagen kombinieren die notwendigsten Geräte in einem System, ob über Kabel oder Funk.

Wasserstandsmelder

Wasch- und Geschirrspülmaschinen, offene Wasserhähne, überlaufende Badewannen und undichte Rohre verursachen jedes Jahr erhebliche Schäden. Kostspielige Reparaturen an Gebäuden und Hausrat sind in solchen Fällen die Folge. Wasserstandsmelder warnen Sie als Hausbewohner schon bei kleinen Überschwemmungen, sodass Sie noch rechtzeitig eingreifen und Schlimmeres verhindern können. Sobald ein bestimmter Wasserstand erreicht ist, löst der Melder nämlich ein Alarmsignal zur Warnung aus.

Temperaturmelder

Anders als der Rauchmelder löst der Temperaturmelder bei einem raschen Anstieg der Umgebungstemperatur einen Alarm aus. Er ist außerdem eine gute Alternative zum gewöhnlichen Rauchmelder. Viele Rauchmelder können in Umgebungen mit Staub oder Dampfentwicklung (Kochen in der Küche, Nutzung einer Holzofenheizung) nämlich nicht eingesetzt werden.

Gasmelder

Gasmelder messen die Konzentration von Kohlenstoffmonoxid und  Kohlenstoffdioxid in der Raumluft und alarmieren Sie, sobald die Konzentration dieser Gase zu hoch ist. Gasmelder sind wichtig, weil es sich bei Kohlenmonoxid um ein sich sehr schnell ausbreitendes und geruchloses Gas handelt, was innerhalb kürzester Zeit zu einer Vergiftung und schließlich sogar zum Tod führen kann.

Ansaugrauchmelder

Ansaugrauchmeldesysteme leiten die Luft über ein Ansaugleitungsnetz zum Ansauggehäuse zur Detektion. Sie sind geeignet für den Einsatz an rauen, staubigen und unzugänglichen Orten oder auch solchen, wo herkömmliche Melder aus optischen oder Sicherheitsgründen nicht eingesetzt werden sollten.

Lineare Wärmemelder

Diese Art der Wärmemelder bieten eine kostengünstige Lösung zum Schutz großer, offener Räume oder aber für Extrembereiche, für die konventionelle Brandmelder nicht geeignet sind. Insbesondere sind dies Bereiche mit aggressiven Umweltbedingungen und extremen Temperaturänderungen, wie zum Beispiel Tiefgaragen, Parkhäuser, Lackieranlagen, Lager für brennbare Flüssigkeiten, Straßen und Eisenbahntunnel. Ein einziges an einer Wand installiertes Gerät ermöglicht die Erfassung von Rauch in einem Gebiet von bis zu 1.500 m², was über die Kapazität traditioneller Punktmelder weit hinausgeht.

Luftkanal-Melder

Die Luftkanal-Melder ermöglichen eine Überwachung von Heizungs-, Lüftungs- und Klimakanälen (HLK) in gewerblichen oder auch industriellen Anwendungen. Die Geräte bestehen aus einem speziellen Gehäuse mit integrierter Rohrleitung. Das Gehäuse tastet die schnell strömende Luft ab und führt den Melder zur Detektion.

Panikknopf

Für ältere und hilfebedürftige Personen gibt es sogenannte Notfallknöpfe oder Panikarmbänder, die manuell bedient werden können. Bei Betätigung des Knopfes wird der Alarm zu einem Smartphone, einer Zentrale oder Notrufleitstelle weitergeleitet.

Hitzemelder

Diese Art des Gefahrenmelders basiert auf dem thermooptischen Prinzip. Er vereint also die Foto-Optik des Rauchmelders mit der Optik eines Wärmemelders. Er reagiert somit nicht nur bei aufkommender Rauchentwicklung durch offene Brände oder Kunststoffschwelbrände, sondern auch bei rascher Temperaturerhöhung in der Umgebung.

Willi Unvericht ElektrotechnikHauptstraße 6374248 EllhofenDeutschland